… begann mit Schrecken. Nicht nur, weil wir uns das kälteste Wochenende im April ausgesucht hatten. Nein – uns erwartete auch noch ein grauenvolles Bild, als wir an unserem Domizil ankamen. Die „BUDE“ in Köpenick fiel in der Nacht zuvor einem Brandanschlag zum Opfer. Alles war niedergebrannt.

Doch ein echter Pioniergeist lässt sich nicht abschrecken.

Noch an Ort und Stelle wurden Stockbrotteig und Nudelsalat ausgepackt. Nach einer ausgiebigen Stärkung ging es wie geplant ins FEZ in die Wuhlheide. Am Abend zogen wir dann aufs Land und lernten am Lagerfeuer Pionierlieder wie zum Beispiel „Kleine weiße Friedenstaube“ oder „Baggerführer Willibald“.

Geschlafen haben wir auf dem Heuboden. Kaum zu glauben, wie sehr Heu wärmt und wie wenig es dabei piekt, wenn man in den richtigen Schlafsäcken steckt.

Der Sonntag verlief dann fast wieder nach ursprünglichem Plan. Beim Frühstück dachten wir uns eine Losung aus und malten sie später auf ein Transparent. Das werden wir zum Ostermarsch in Berlin tragen und damit allen unsere Meinung dazu zeigen.

Auf unserem Friedenslauf ‚unterwanderten‘ dann wir zwar nicht die Spree. Dafür erklommen wir einen Vogelbeobachtungsturm. Spielerisch erfuhren wir dabei einiges über die Natur, den Frieden und die Geschichte des Ostermarsches. Außerdem erprobten wir unseren Teamgeist mit einer Plane.

Und noch einmal wurde die Gitarre hervorgeholt. Doch diesmal wollten wir ein eigenes Lied dichten – eine Gespensterhymne. Sie ist noch nicht ganz fertig geworden. Aber wir arbeiten daran.

Inzwischen hatte die Sonne die Wolken verdrängt. Es wurde nun auch von außen angenehm warm. Unser erstes Treffen näherte sich dem Ende. Beim Abschied waren sich alle einig: Es war ein gelungenes Ostertreffen und „Auf Wiedersehen in Berlin beim Ostermarsch mit unserem Transparent“.

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